Ippenburger Gartenkolumne – Ein Stück Paradiesgarten

Sie ist so etwas wie die Pionierin der Gartenfestivals in Deutschland: Viktoria von dem Bussche, die auf Schloss Ippenburg nicht nur selber im Küchen- oder Mundraubgarten Hand anlegt, sondern auch großartige Gartenfeste veranstaltet. Die viel beschäftigte Schlossherrin nimmt sich exklusiv für Gartenmessen.de die Zeit, den Usern jeden Monat einen kleinen Einblick in ihr Leben zu gewähren. Dabei steht natürlich ihre große Leidenschaft, das Gärtnern, im Mittelpunkt. In diesem Teil weiht uns die Gartenliebhaberin in die Geheimnisse vom Ippenburger Mundraubgarten, ihrem ganz persönlichen Paradiesgarten, ein…

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Paradiesgarten im Mai

Hier wird ein Paradiesgarten live gepflanzt

Hier wird ein Paradiesgarten live gepflanzt

Wussten Sie, dass der Mai früher „Blumenmond“ genannt wurde? Eigentlich logisch, gilt der Wonnemonat doch als Hauptblütezeit vieler Pflanzen. Und auch die Tatsache, dass im Mai gerne Hochzeiten gefeiert werden, sorgt irgendwie für einen sinnlichen Charakter, oder? Der Mai ist natürlich auch für mich ein besonderer Monat. Vor einem Jahr wurde zum Beispiel unser wunderschöner Mundraubgarten (man könnte auch sagen Paradiesgarten) „live“ gepflanzt. Inzwischen ist dieser Garten ein fester und sehr lieb gewonnener Bestandteil von Schloss Ippenburg. Pünktlich zum 1. Geburtstag werden nun die neuen Obstspaliere bepflanzt…

Etwas ganz Besonderes: Unser Paradiesgarten

In meiner letzten Kolumne für Gartenmessen.de habe ich die Leser auf einen kleinen Ausflug in unseren Küchengarten mitgenommen. Dieses Mal möchte ich ein wenig über den Ippenburger Mundraubgarten erzählen, der gleich hinter dem großen Küchengarten liegt. Die Planungen zu diesem Paradiesgarten liegen nun auch schon wieder über ein Jahr zurück, Wahnsinn! Zusammen mit professionellen Gartengestaltern und natürlich dem Schweizer Obst- und Beerenzüchter Markus Kobelt ist es uns gelungen, einen gut strukturierten und gleichzeitig sinnlichen Garten zu erschaffen. Mir gefällt diese spielerische Doppeldeutigkeit. Der Mundraubgarten ist unterteilt in 17 kleine, jeweils 2.5 mal 2.5 Meter große (oder kleine) Partien, ich nenne sie „Paradiesgärtchen“.

Für mich ist der Mundraubgarten etwas ganz Besonderes. Er ist ein Zeichen dafür, was auf kleinstem Raum alles möglich ist. Ich hoffe, dass er unsere Besucher inspiriert, Neues zu wagen. Denn was gibt es Schöneres, als im eigenen Garten (oder eben Gärtchen) zu stehen und nur den Arm auszustrecken, um süße Früchte zu naschen?

Hiermit wünsche ich Ihnen einen schönen Start in den Mai. Vielleicht sehen wir uns ja beim Ippenburger Frühlingsfestival?

Viktoria von dem Bussche: Auf den Mundraubgarten ist sie besonders stolz!

Viktoria von dem Bussche pflegt ihren eigenen Paradiesgarten

Viktoria von dem Bussche

Unsere Kolumnistin freut sich immer wieder über die zahlreichen Besucher ihrer Gartenfestivals auf Schloss Ippenburg. Mit viel Engagement und Leidenschaft ist sie zu einer wahren Größe in der Gartenszene geworden. Dank ihrer natürlichen Offenheit ist sie stets am Puls der Zeit und lässt sich gerne von neuen Ideen inspirieren. Das merken auch die Gäste ihrer Gartenveranstaltungen, nicht umsonst sind diese weit über die Grenzen Niedersachsens hinaus bekannt.


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