Heiße Gartentipps im Sommer

Zu den schönsten Zeiten im Garten gehört zweifellos der Hochsommer. Bis spät in den Abend noch draußen an einem lauschigen Plätzchen auf Terrasse oder Garten sitzen, eine spritzige Bowle genießen, umgeben von Blumenduft und summenden Insekten, das ist Sommerfeeling pur. Damit der Aufenthalt im Garten so angenehm wird, ist allerdings einiges an Arbeit nötig.

Gartentipps für eine schöne Blumenpracht

Große Hitze und starke Sonneneinstrahlung sind nicht nur für Mensch und Tier anstrengend, sondern auch purer Stress für Pflanzen. Selbst die Sonnenliebhaber unter ihnen leiden dann. Das Wichtigste zur Erhaltung gesunder Pflanzen ist das richtige Gießen, denn im Hochsommer kann schon kurze Trockenheit katastrophale Folgen für die Gartenpflanzen haben. Auf keinen Fall darf tagsüber in der prallen Hitze gegossen werden. Zum einen verdunstet das Wasser in der Sonne so schnell, dass die Pflanzen überhaupt nicht dazu kommen es aufzunehmen. Zum anderen wirken Wassertropfen, die auf Blätter und Blüten landen, wie ein Brennglas, dass das Sonnenlicht noch verstärkt. Schlimmstenfalls kann die Blatt- oder Blütenoberfläche Verbrennungen erleiden. Ideal ist das Gießen bei Nacht oder am sehr frühen Morgen. In beiden Fällen hat das Wasser Zeit, bis zu den Wurzeln zu fließen und die Nährstoffe zu den Wurzeln zu bringen. Ein Gewitterschauer genügt übrigens meistens nicht um das Erdreich ausreichend zu durchfeuchten, sodass auch an diesen Tagen gegossen werden sollte. Auch die beliebte Gartenpflanze Hydrangea (Hortensie) braucht reichlich Wasserzufuhr. Hortensien sind Flachwurzler, benötigen also auch bei Regenwetter regelmäßig Wasser, das am besten mit dem Gartenschlauch nicht auf die Blätter, sondern direkt am Boden verteilt werden sollte. Mehr zum Thema Hortensien und Giessen findet sich hier.

Gartentipps für eine leckere Obsternte

Der Hochsommer ist auch oftmals Erntezeit. Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Heidelbeeren – all diese Leckerbissen reifen nun fast gleichzeitig. Aber auch Kirschen, Pflaumen, Mirabellen und manche Äpfel wollen nun gepflückt werden. Zum Glück können die meisten Früchte in Etappen geerntet und verzehrt bzw. verarbeitet werden. Die meisten Apfelsorten halten sich bei guter Lagerung außerdem relativ lange. Sie sollten dafür an einem kühlen Ort gelagert werden, ohne dass die einzelnen Früchte einander berühren. Werden sie zusätzlich in Seidenpapier gewickelt, lassen sich Faul- und Druckstellen vermeiden. Auch Kirschen sollten vorsichtig geerntet werden. Fallobst sollte generell zügig aufgesammelt und je nach Zustand schnell verwertet oder entsorgt werden.

Gartentipps für ein sommerliche Kräuterbeet

Auch das Kräuterbeet steht nun in vollem Wuchs und seine Erzeugnisse werden gerne für die sommerliche Grillküche genutzt. Um für die kältere Jahreszeit vor zu sorgen, können jetzt auch Kräuter getrocknet werden. Von Pfefferminze oder Melisse werden die Blätter abgezupft und einzeln bei guter Durchlüftung getrocknet. Dazu werden sie am besten auf Rosen ausgelegt oder es wird ein spezieller Trockner benutzt. Auch für den robusten Rosmarin ist jetzt eine gute Ernte- und Trockenzeit. Dazu werden die Rosmarinzweige zu Bündelchen gebunden und an einem gut durchlüfteten, trockenen Ort zum Trocknen aufgehängt. Auch das Trocknen im Ofen oder im Dehydrator bekommt dem Rosmarin gut. Im Prinzip eignet sich fast jedes Kraut für den Wintervorrat, mehr zum Thema gibt’s hier.

Gartentipps für gesundes Gemüse

Für die Wintervitamine wird ab Ende Juli Feldsalat direkt ins Freiland gesät. Die unkomplizierte Pflanze gedeiht aber auch im Blumenkasten. Am wohlsten fühlt sich der Feldsalat in der vollen Sonne und in kalkhaltiger Erde. Obwohl er ein unregelmäßiger Keimer ist, sollte er nicht zu dicht ausgesät werden, damit er sich später zu einer großen und kräftigen Pflanze entwickeln kann. Für die Aussaat wird eine ca. 2 cm tiefe Rille gezogen, in die der Samen gleichmäßig eingebracht werden. Darüber wird dann die Erde verteilt und festgedrückt. Übrigens: Katzen lieben frische Beete. Damit sie nicht das Saatgut wieder ausgraben, hilft ein einfacher Trick: Plastikgabeln werden um und zwischen die Pflänzchen bzw. die Saatstellen mit dem Stiel nach unten in den Boden gesteckt. So macht den Katzen das Wälzen keinen Spaß mehr.

Weitere Gartentipps verraten wir und unsere Gastblogger regelmäßig in den Kategorien Ratgeber und Aktuelles. Wer sich die Gartentipps direkt von den Experten auf einer Gartenveranstaltung holen möchte, findet alle Gartenevents im Jahreskalender.

Gartenmessen.de wünscht gutes Gelingen beim Umsetzten der Gartentipps!

 

Einer von vielen Gartentipps für den Sommer: Draußen sein!

Einer von vielen Gartentipps für den Sommer: Draußen sein!


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